Schlüssel liegen gelassen, Sonnenbrille verlegt, Termin versäumt: Ständig Dinge zu vergessen, kann im Alltag zum Ärgernis werden. Wer häufig etwas vergisst, fragt sich schnell, ob das Gedächtnis nachlässt.Der Neurowissenschaftler Lukas Kunz vom Universitätsklinikum Bonn (UKB) hält diesen Schluss für zu pauschal. Neben dem Gedächtnis selbst können auch andere Faktoren eine Rolle spielen, erklärt der Forscher in einer Mitteilung des UKB. Wer gestresst, müde oder abgelenkt ist, speichere manches von Anfang an weniger gut ab. Außerdem gebe es Menschen, die etwa Namen schlecht behalten, aber ein sehr gutes Gedächtnis für Wege ...